Samstag, 24. Januar 2015

5 Things I wish someone would have told me before becoming an AuPair

First of all, I would like to say that I loved the experience as an AuPair and the opportunities it gave me. I met loads of new lovely people, got to experience London in a way a tourist never gets to, and I visited a few more other cities in England ( BrightonBournemouthBirmingham, etc). 
But there are a few things that come with the job as an AuPair that no one really talks about. The job is a lot harder than most of you guys would imagine. It is now around the time of the year where a lot of German students decide on what to do after their graduation. For all of you who are thinking about becoming an AuPair, I would love to list a few points that can help you decide whether you would like to become an AuPair or not. 
And for all of you guys reading this post purely out of curiosity what my life was like in London, enjoy! :)



What are set work hours? As an AuPair one lives at their work place. It is usually pretty clear when one has to work and when one is off. I usually woke up at seven, worked till eight and was then off until around 1Pm or 3Pm, depending on when the boys finished school. But from then on, my work day was an open-end. It was normal for me to finish around half seven or eight but it all depended on when my host-mom got the kids to go to sleep or when my host-dad got back from work. 
At the same time, I had the week-end off. But it was a common thing for me to wake up, go down-stairs and still be asked to help out with the kids a little bit. It didn't really bother me and I would have never said no but living at your work place means that your host-parents can ask you to work whenever they want to and you are never really finished. 

You're basically a teen-mom. When the concept AuPair was born, it meant that one would be more of a mothers-help than anything else. One would get small duties (like doing laundry, cooking every now and then) and the work hours weren't that much either. One would maybe help an hour in the morning and three to four in the afternoon. But other than that one would have a lot of spare time to explore and meet up with friends. 
Nowadays being an AuPair is basically the same as a nanny. Most host-parents leave for work early and come back late in the evening, leaving the AuPair alone with the kids for basically the entire day. They expect you to do everything a parent would usually do with the kids (homework, eating, school runs, play-dates, hobbies, etc.) and have everything scheduled perfectly. Most host-parents also expect you to do the laundry and clean the house regularly as well - I was lucky that mine had a cleaning lady. But still I always worked 35+ hours each week.



One's social life gets rather non-existent. Don't get me wrong, I have great friends in London and we went out regularly but the time-frame during which one can do so is rather limited. It's either in the morning when the kids are in school or when the kids are asleep in evening - if you don't have to babysit. There were days where I would leave the house at half eight in the evening to meet up with friends at Starbucks or in a pub just so that I did not spend my day with just the boys. 

Or sleep for that matter. Another thing is sleep or just simple me-time. During the five months that I was in London, I did not once have a day during which I got to actually sleep in or just do nothing. Either one is working or using the time off to meet up with friends. Not once did I regret choosing friends and going out over sleep but I am now realizing that this time was also very stressful. 
Sometimes my AuPair friends and I would be in a pub on a Friday night at 12PM and thinking about just going home and falling into our beds instead of actually heading out to the next pub and enjoying our selfs a bit more - basically the same problems parents probably have! ;)

True friends are always there for you. One thing that I learned during that time is that true friends are always around if you need them. They accept the choices you make and always support what's best for you. There were so many days that were just plain crappy and I needed someone to talk to. I would just text one of them and we would meet no matter what time in a Starbucks or pub and all just complain about our days! ;)



Als allererstes möchte ich sagen, dass ich die Möglichkeiten, die mir das AuPair Dasein in London gegeben  hat, in vollen Zügen genossen habe und gegen Nichts in der ganzen weiten Welt tauschen würde. Ich durfte so viele liebe Menschen kennen lernen, konnte London von einer Seite kennen lernen, die man als Tourist nicht zu sehen bekommt, und habe auch noch einige andere Städte in England bereisen können - BrightonBournemouth, and Birmingham
Allerdings gibt es auch einige Dinge, über welche ich in diesem Post schreiben möchte, die der Job als AuPair mit sich bringt, die weit weniger positiv sind. Und da jetzt gerade die Zeit in Deutschland ist, in welcher sich einige Schüler entscheiden, was sie nach ihrem Abschluss machen wollen. Für all diejenigen von euch, die sich vielleicht für ein AuPair Jahr interessieren, soll dieser Post eine Hilfe sein, die richtige Entscheidung zu treffen. 
Und an all die, die sich diesen Post aus reiner Interesse an meinen Erfahrungen durch lesen, hoffe ich, dass ihr einen neuen Einblick in das AuPair Dasein bekommt. 




Festgesetzte Arbeitszeiten?! So was gibt es wirklich, leider nur nicht in der Welt eines AuPairs. Dadurch dass man eigentlich an seiner Arbeitsstelle wohnt, ist man auch immer verfügbar. Die meisten Familien haben schon festgesetzte Arbeitszeiten. Bei mir war das zum Beispiel von sieben bis acht Uhr morgens, dann hatte ich eine Zeit lang frei, bis die Kinder entweder um eins oder drei aus der Schule kamen. Danach war für mich aber meistens Open-End angesagt. Das Ende meines Arbeitstages hing davon ab, wann die Kinder endlich im Bett waren, wann mein Gastvater zurück kam oder wann ich endlich die Küche fertig hatte und auch der Rest des Hauses vorzeigbar war. Meistens war das so zwischen acht und halb neun. Es konnte aber immer sein, dass ich meiner Gastmutter doch noch bei was helfen sollte, oder die Kinder doch noch einen Wunsch hatten. 
Man kann als AuPair eigentlich nicht nein sagen, wenn die Gasteltern einen um was bitten, auch wenn man eigentlich gerade frei hätte. 

Man wird für ein Jahr zu einer Mama. Als das Konzept AuPair entstanden ist, war es noch etwas anders, als das was es heute ist. Frühe hat man der Mutter des Hauses ein bisschen unter die Arme gegriffen und hatte deutlich weniger Stunden die Woche. Meistens half man ein oder zwei Stunden morgens und dann noch mal drei oder vier am Nachmittag. 
Heut zu tage ersetzt man allerdings genauso wie ein Kindermädchen auch die Eltern. Man tut alles, was der daheim geblieben Elternteil auch tuen würde - jegliches Essen für die Kinder, muss dafür sorgen, dass die Kinder zeitlich in der Schule oder bei Hobbies sind, dass sie ihre Hausaufgaben richtig machen und für Arbeiten lernen. Dazu wird von vielen auch noch erwartet, dass sie sich um große Teile des Haushaltes kümmern - das musste ich zum Glück nicht machen, da meine Gastfamilie eine Putzfrau hatte. Trotzdem habe ich eigentlich immer 35+ Stunden pro Woche gearbeitet. 




Das Ausgehen und Freunde treffen wird anstrengend! Da man als AuPair ja eher zu ungewöhnlichen Zeit frei hat, macht es die ganze Freunde-treff-Sache doch ein bisschen schwierig. Man kann sich nur morgens, wenn die Kinder in der Schule sind, treffen oder abends, wenn sie schlafen. Mit einigen Mädels konnte ich mich somit nur Abends ab so halb neun/ neun im Starbucks treffen oder wir haben uns in einen Pub gesetzt. Außerdem war jedes meiner Wochenende von Freitag bis Sonntag Abend komplett durch geplant, da man die freie Zeit ja nutzen möchte. 
Jedes AuPair hat außerdem im Vertrag stehen, dass man zwei Mal die Woche Babysitten muss. Diese Abende fallen dann leider meistens auch weg. 

Schlaf wird eher weniger vorhanden sein. In den ganzen fünf Monaten in England habe ich nicht einmal ausgeschlafen. Am Wochenende konnte ich meistens schon bis acht schlafen, aber wenn man erst um vier ins Bett gefallen ist, ist das natürlich auch nicht so viel. Außerdem hatte ich nicht einen Tag, an dem ich den Großteil nicht gearbeitet habe oder unterwegs war. Man möchte seinen freie Zeit einfach nutzen und nicht alleine in seinem Zimmer verbringen. Allerdings bereue ich nicht ein einziges Mal die Entscheidung Freunde dem Schlaf vorgezogen zu haben. Es warne einfach unvergessliche Abende!

Auf wahre Freunde kann man immer zählen. Da der Job als AuPair einfach wirklich anstrengend ist und man jeden Tag stundenlang mit den gleichen Kindern aufeinander hockt, hat man natürlich auch immer viel zu meckern. Ich kann mich an zahlreiche Abende erinnern, an denen wir in einem Starbucks oder Pub saßen und uns alle zusammen über unsere Jobs aufgeregt haben. Außerdem haben mich meine Freunde in all meinen Entscheidungen unterstützt - vor allem, wenn es um meinen Abbruch ging - und wollten immer nur mein bestes. Dafür möchte ich euch auch hier noch mal danken und ich freue mich schon, bald wieder bei euch zu sein! 




Even though most of this sounds rather negative, I would never ever not recommend becoming an AuPair. One should just know that it's not always fun and games and that it actually really is a tough job. 

Trotzdem die meisten Punkte eher negativ behaftet sind, würde ich  niemandem davon abraten, AuPair zu werden. Ihr solltet nur wissen, dass es nicht immer nur Spaß ist, sonder eigentlich ein wirklich harter Job! 




Happy Saturday! - Svenja x
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Kommentare:

  1. [ Smiles ] Maybe, you could have asked someone what an AuPair was instead of finding it out the hard way.

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    1. Don't worry, I had spoken to enough other AuPairs before hand. I just wrote this post because most AuPair blogs only write about the good times. This makes it hard for other people to understand that being an AuPair is an actual job.
      I just wanted to raise awareness that it's not always fun and games but that tough times are something every AuPair experiences.

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  2. Ich finde den Beitrag super. Über manche Dinge macht man sich vorher einfach nicht so die Gedanken. Ich hab dich übrigens für den Liebster Award nominiert :) http://rotkopfchen.blogspot.de/2015/01/liebster-award.html

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    1. Vielen Dank für deinen Nominierung. Ich hoffe, dass ich den Post innerhalb der nächsten Tage fertig bekomme. :)
      Außerdem berichten die meisten AuPair Blogs immer nur von den tollen Momenten während ihrer Zeit, womit die "schweren" Zeiten einem neuen AuPair eigentlich immer im Dunklen bleiben.

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  3. Die Bilder sind wirklich super schön geworden, ich liebe London :)

    Liebe Grüße :)
    http://measlychocolate.blogspot.de

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    1. Vielen Dank für das liebe Kommentar.
      London ist wirklich eine einzigartige Stadt! :D

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  4. zu erst möchte ich dir für deinen Mut gratulieren,
    wollte so etwas (oder generell ähnliche Ausland Sachen) so gerne machen
    habe mich aber nie getraut
    trotzdem sehr guter beitrag :)
    schön gewählte worte :)

    Hoffe du schaust auch mal bei mir vorbei <3
    http://miss-amelyrose.blogspot.de/

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    1. Vielen Dank für dein liebes Kommentar! Ich kann jedem nur sagen, dass eine Zeit im Ausland zu verbringen, immer etwas super tolles ist! Aber ich kann dich wirklich gut verstehen, wenn du Zweifel und ein bisschen Angst davor hast. Es ist doch immer eine große Entscheidung.

      Liebste Grüße,
      Svenja

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